Vom Herzen Australiens reisten wir an die Ostküste, nach Cairns. Während des Fluges durfte unsere kleine Eva der Stewardess etwas unter die Arme greifen. Es machte ihr sichtlich grossen Spass...

In Cairns hatten wir dann für drei Nächte ein lässiges Hotel, das sich im Zentum befindet. Die Stadt Cairns habe ich mir etwas anders vorgestellt... Ich dachte mir, dass mich eine tolle Stadt am südpazifischen Ozean erwartet. Als wir dann jedoch am ersten Tag einen Rundgang machten und wir am Ufer entlang gingen, war ich ein wenig enttäuscht, als ich anstattt grossen Wellen nur Algen und Schlamm antraf...

Die Stadt hat jedoch sonst viel zu bieten, ist aber sehr touristisch. Wir haben Cairns trotzdem sehr genossen und es war sehr angenehm, sich einige Tage auszuruhen und nicht viel unternehmen zu müssen...
Dann kam die grosse Überraschung, als Alex mit dem neuen Camper von „Apollo“ zurückkam. Diesmal hatten wir das grosse Los gezogen...Der neue Camper ist nicht nur neu, nein er ist auch grösser, moderner und viiiiiiiel schöner eingerichtet als unser altes Modell. So, nun konnte es also los gehen. Für viereinhalb Monate haben wir jetzt unser „schnusiges“ Zuhause auf dem Rücken.
Nachdem wir uns kurz mit unserem Häuschen bekannt machten (Eva und Neo waren fast ausser sich), fuhren wir nach Port Douglas, wo wir unser Glück am Abend mit einem feinen mexikanischen Essen beendeten.
Am nächsten Tag ging unsere Reise nordwärts weiter. Bei der Mossman Gorge machten wir unsere Mittagspause. Wir kühlten uns in einem kristallklaren Schwimmteich ab und genossen das Beobachten der königsblauen Schmetterlinge, die über unseren Köpfen tanzten.

Dann ging unsere Fahrt weiter, wo wir mit der Daintree-River-Seilfähre den Fluss überqueren mussten, um nach Cape Tribulation zu kommen. Diese Region gehört zur “Wet Tropics World Heritage Area“. Sie ist wunderschön und ist einer der wenigen Orte der Welt, wo tropischer Regenwald ans Meer grenzt.
Es war toll, im Regenwald zu übernachten und den Regentropfen auf dem Dach des Campers zu lauschen... Am nächsten Morgen strahlte die Sonne wieder mit voller Kraft und wir genossen den Tag im Nationalpark.

Am späten Nachmittag fuhren wir nach Daintree, wo wir nach einer Flussfahrt mit einer wunderschönen grünen Landschaft dann auch dort übernachteten.
Dann ging es weiter Richtung „South“. An der Palm Cove wagten wir zum ersten Mal einen Sprung in den südpazifischen Ozean. Wow, wie frei man sich doch fühlen kann.
Für drei Tage blieben wir auf einem sehr schönen Campingplatz, um unser „Häuschen“ zu verbessern und um den Haushalt zu kümmern. Schliesslich braucht man auf so einer Reise auch ab und zu mal wieder saubere Kleider...
Am 2. Oktober stand wieder mal ein eher touristischer Tag auf dem Programm. Mit einem lustigen alten Zug fuhren wir eine gute Stunde durch den Regenwald in das etwa 1000 m/m gelegene touristische Städtchen „Kuranda“.

Die Talfahrt machten wir mit der Gondel „Skyrail“, wo wir die gigantische Landschaft mit dem Regenwald von oben geniessen konnten.
Nun sind wir für einige Tage auf „Magnetic Island“, wo wir das gemütliche Strandleben geniessen.

Heute Morgen waren wir auf einer zweistündigen Tour und sahen alles mögliche an Tieren. Neben den bereits bekannten Krokodilen, durften wir zum ersten Mal Papageien, Koalas und eine Schlange halten. Eva und Neo hatten grosse Freude.

Morgen werden wir gemeinsam einen Tag auf einem grossen Boot verbringen, wo wir die Unterwasserwelt genissen werden können. Darauf freuen wir uns riesig!Nachher gehts dann weiter Richtung Whitsunday Islands...